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Seit zwei
Jahren bilden die beiden Wahl-Nürnberger Flaume (Keyboards,
Programming) und Kittel (Vocals, Keyboards, Programming) das
Synthie-Duo Naukilot. Nach dem Erstlingswerk, der EP "Homerecording"
ist seit Sommer des vergangenen Jahres die erste Full-Time-CD "Love
And Tragedies" auf dem Markt.
Nach eigener
Aussage beeinflusst durch die elektronische Musik der 80er Jahre haben
die beiden Bayern ein Album hingelegt, dem man die angeheiratete
Wahlverwandtschaft mit den zitierten 80ern durchaus anmerkt. Dabei
führt der Opener Vostol/ Vladivostok zunächst in die Irre;
beginnt er doch mit wodkaschwangeren Balalaika-Klängen. Aber sehr
schnell kommt man dann nach einigen Sekunden zum Kern der Sache:
Stimmungsvoll und im Midtempo-Bereich angesiedelt entpuppt sich der
Track zu einem würdigen Einstieg in das Album. Kittel´s Stimme
erinnert tatsächlich an Depeche Mode oder auch Camouflage, so kann der
Hörer die versprochene musikalische Zeitreise um 20 Jahre zurück in
vollen Zügen genießen.
Das darauf
folgende Sex Isn´t Like Love ist wohl so etwas wie die
heimliche Single des Albums: Zweistimmig gesungen präsentiert sich
dieser Track, ausgestattet mit einer ohrwurmigen Melodie, auch als
potenzieller Klub-Hit der gemütlicheren Art.
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